Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Nordseewindsport GbR
Tertiustörn 25 · 25704 Meldorf
info@nordseewindsport.de · 0178 824 0990

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Nordseewindsport GbR, Tertiustörn 25, 25704 Meldorf (nachfolgend „Surfschule“) und ihren Kundinnen und Kunden über Surfkurse, insbesondere Kitesurf-, Wingfoil-, Pumpfoil- und SUP-Kurse, sowie über die Vermietung von Surf- und Wassersportmaterial und damit zusammenhängende Dienstleistungen.

1.2 Individuelle Vereinbarungen zwischen der Surfschule und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2. Anmeldung und Vertragsschluss

2.1 Die Mitteilung der persönlichen Verfügbarkeit über das Verfügbarkeitsformular stellt noch keine verbindliche Kursbuchung dar. Sie dient dazu, einen geeigneten Kurstermin anhand der Wetter-, Wind- und sonstigen Bedingungen zu planen.

2.2 Sobald ein konkreter Kurstermin freigegeben wurde, kann dieser über die Buchungsseite verbindlich gebucht werden. Mit Absenden der festen Kursbuchung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrages ab.

2.3 Der Vertrag kommt zustande, sobald die Surfschule die Buchung elektronisch bestätigt. Die Buchungsbestätigung wird per E-Mail oder auf einem anderen vereinbarten Kommunikationsweg übermittelt.

3. Leistungen der Surfschule

3.1 Die Surfschule bietet Kurse, Schulungen, Materialvermietung und weitere Dienstleistungen im Bereich des Wasser- und Windsports an.

3.2 Art, Umfang, Dauer und Preis der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der bei der Buchung angegebenen Leistungsbeschreibung und der Buchungsbestätigung.

3.3 Da es sich um wetterabhängige Outdoor-Sportarten handelt, können insbesondere Beginn, Treffpunkt oder Ablauf eines Kurses aus Sicherheits- oder Wettergründen angepasst werden. Die Surfschule informiert den Kunden hierüber möglichst frühzeitig.

3.4 Bei Kursen sind Neoprenanzug und das für den jeweiligen Kurs erforderliche Schulungsmaterial grundsätzlich im Kurspreis enthalten. Neoprenschuhe sind nicht enthalten. Eigene geeignete Neoprenschuhe können mitgebracht werden; eine Miete oder ein Kauf vor Ort ist nach Verfügbarkeit zu den jeweils angegebenen Preisen möglich.

4. Preise und Zahlung

4.1 Es gilt der Preis, der dem Kunden bei der verbindlichen Buchung des jeweiligen Kurses oder der jeweiligen Leistung angezeigt wird.

4.2 Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich erst nach erbrachter Leistung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

4.3 Die Zahlung kann per Barzahlung, Kartenzahlung, Überweisung oder über andere von der Surfschule angebotene Zahlungsmethoden erfolgen.

4.4 Etwaige Parkgebühren am jeweiligen Spot sind nicht Bestandteil des Kurspreises und werden gegebenenfalls vom jeweiligen Parkplatzbetreiber erhoben.

5. Absage, Stornierung und Widerruf

5.1 Eine feste Kursbuchung ist verbindlich. Kann der Kunde den vereinbarten Termin nicht wahrnehmen, ist die Surfschule so früh wie möglich zu informieren.

5.2 Für die Absage eines gebuchten Kurses durch den Kunden wird von der Surfschule keine pauschale Stornogebühr berechnet.

5.3 Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für deren Erbringung ein konkreter Termin oder Zeitraum vereinbart wurde, besteht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht.

5.4 Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben im Übrigen unberührt.

6. Kursdurchführung, Wetter und Absagen durch die Surfschule

6.1 Die Durchführung von Wassersportkursen hängt insbesondere von Wind, Wetter, Wasserstand und weiteren sicherheitsrelevanten Bedingungen ab. Die Entscheidung, ob ein Kurs unter den jeweiligen Bedingungen sicher durchgeführt werden kann, trifft die Surfschule beziehungsweise der verantwortliche Trainer.

6.2 Die Surfschule kann einen Kurs insbesondere wegen ungeeigneter oder gefährlicher Wetterbedingungen, unzureichenden oder zu starken Winds, sicherheitsrelevanter Bedingungen am Spot, Erkrankung oder Ausfall eines Trainers, zu geringer Teilnehmerzahl, höherer Gewalt oder vergleichbarer nicht von der Surfschule zu vertretender Umstände verschieben oder absagen.

6.3 Wird ein Kurs von der Surfschule abgesagt, entstehen dem Kunden für den nicht durchgeführten Kurs keine Kosten. Bereits geleistete Zahlungen werden zurückerstattet oder können auf Wunsch des Kunden für einen Ersatztermin verwendet werden.

6.4 Ein Ersatztermin wird nach Möglichkeit gemeinsam mit dem Kunden vereinbart. Der Kunde ist nicht verpflichtet, einen angebotenen Ersatztermin anzunehmen.

7. Haftung und Material

7.1 Kitesurfen, Wingfoilen, Pumpfoilen, SUP und andere Wassersportarten sind mit sporttypischen Risiken verbunden. Die Teilnahme setzt voraus, dass der Kunde die Sicherheits- und Verhaltensanweisungen der Trainer beachtet.

7.2 Die Surfschule haftet unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig durch die Surfschule, ihre gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden. Sie haftet ebenfalls unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer schuldhaften Pflichtverletzung beruhen.

7.3 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Surfschule nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

7.4 Für Schäden an Material der Surfschule haftet der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn er den Schaden vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hat. Normale Abnutzung oder Verschleiß durch bestimmungsgemäßen Gebrauch stellt keinen vom Kunden zu ersetzenden Schaden dar.

7.5 Bei der Vermietung von Material ist der Kunde für einen sorgfältigen und bestimmungsgemäßen Umgang verantwortlich. Für Schäden oder Verlust gelten die gesetzlichen Haftungsregeln. Der Kunde kann eigenverantwortlich prüfen, ob sein persönlicher Versicherungsvertrag Schäden an gemietetem Wassersportmaterial abdeckt.

7.6 Verwendet der Kunde eigenes Material, ist er grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, dass dieses technisch geeignet und in einem sicheren Zustand ist. Die gesetzlichen Haftungsregelungen der Surfschule bleiben hiervon unberührt.

8. Pflichten und Teilnahmevoraussetzungen des Kunden

8.1 Der Kunde ist verpflichtet, den Sicherheits- und Verhaltensanweisungen der Trainer Folge zu leisten. Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen Sicherheitsanweisungen kann die Surfschule die Teilnahme am Kurs aus Sicherheitsgründen beenden.

8.2 Voraussetzung für die Teilnahme an Wassersportkursen ist, dass der Teilnehmer sicher im offenen Wasser schwimmen kann.

8.3 Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, gesundheitlich zur Teilnahme an der gebuchten Aktivität in der Lage zu sein. Gesundheitliche Einschränkungen oder sonstige Umstände, die für die sichere Durchführung des Kurses relevant sein können, sind der Surfschule vor Beginn des Kurses mitzuteilen. Im Zweifel sollte vor der Teilnahme ärztlicher Rat eingeholt werden.

8.4 Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, über einen ausreichenden Kranken- und gegebenenfalls Haftpflichtversicherungsschutz zu verfügen.

8.5 Bei minderjährigen Teilnehmern ist die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.

9. Datenschutz

9.1 Die Surfschule verarbeitet personenbezogene Daten nur, soweit dies insbesondere zur Bearbeitung von Anfragen, zur Durchführung von Buchungen und Kursen, zur Vertragsabwicklung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.

9.2 Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten befinden sich in der Datenschutzerklärung von Nordseewindsport.

10. Schlussbestimmungen

10.1 Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten anstelle der unwirksamen Regelung die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.

10.2 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates eingeschränkt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

10.3 Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.